Mehr als 23.000 Tote: Spanien auf vorsichtigem Weg aus dem Lockdown

Mehr als 23.000 Tote: Spanien auf vorsichtigem Weg aus dem Lockdown
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Von Carmen Menéndez mit Efe, AFP
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Nach Kindern sollen in den kommenden Wochen auch Erwachsene zu kurzen Spaziergängen nach draußen dürfen.

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Auf der täglichen Pressekonferenz zur Ausbreitung des Coronavirus in Spanien sprachen die Gesundheitsbehörden von Anlass zur Hoffnung. Die Regierung lehnt verschiedene Exit-Strategien aus der Ausgangssperre in verschiedenen Regionen ab. In den kommenden Wochen sollen - nach den Kindern seit Sonntag - auch Erwachsene für kurze Spaziergänge nach draußen dürfen.

Insgesamt sind mehr als 100.000 Menschen offiziell vom Coronavirus geheilt. Und Spanien zählt mehr als 23.000 Todesfälle.

Fernando Simón, der Notfallkoordinator des Gesundheitsministeriums, erklärte: "Leider verzeichnen wir 331 neue Todesfälle nach Tagen mit unter 300 Toten. Das ist traurig, aber die Entwicklung zeigt, dass sich die Zahlen verbessern und das gibt uns Hoffnung."

Tests von Familien im ganzen Land sollen Verbreitung des Coronavirus aufzeigen

An diesem Montag haben dreiwöchige Tests von 36.000 Familien begonnen, die zeigen sollen, wie sich das Coronavirus in den verschiedenen Regionen verbreitet. Die Forscher versprechen sich auch Aufschlüsse über die Ansteckungen nach Alter und Geschlecht der Betroffenen.

Journalist • Kirsten Ripper

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