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Wieder weniger Todesfälle: Spanien vor schrittweiser "Deeskalation"

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Wieder weniger Todesfälle: Spanien vor schrittweiser "Deeskalation"
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In Spanien bestätigt sich der seit einigen Tagen andauernde vorsichtig positive Trend. 301 Todesfälle wurden am Dienstag gemeldet, 331 waren es am Vortag. Die Zahl der Neuinfektionen ist so niedrig wie zu Beginn des Alarmzustands vor sechs Wochen.

"Dieser drastische Rückgang, den wir Tag für Tag bei der Zahl der Fälle beobachten, bezieht sich auf den gesamten Zeitraum der Ausgangssperre bis vor zwei Wochen," sagte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón. Die wenigen Fälle, die es jetzt noch gebe seien wahrscheinlich auf Verzögerungen bei der Meldung zurückzuführen.

Dem spanischen Gesundheitsministerium zufolge lag die Zahl der Neuansteckungen bei knapp 211.000, die der Genesungen bei mehr 102.500. 23.822 sind bislang an Covid-19 gestorben.

Schrittweise "Deeskalation"

Ministerpräsident Pedro Sánchez will am Dienstagabend seinen Plan für einen graduellen Ausstieg aus der Ausgangssperre vorstellen, der dann vom Kabinett verabschiedet werden soll.

Lockerungen könnten demnach in einzelnen Regionen zeitversetzt erfolgen, je nachdem, wie heftig ein Gebiet betroffen ist, von einer schrittweisen "Deeskalation" ist die Rede.

Bereits seit Sonntag dürfen Kinder bis 14 Jahre wieder mit einem Elternteil eine Stunde am Tag aus dem Haus, wenn auch nur unter Berücksichtigung strenger Auflagen.

Sánchez hat zudem angekündigt, dass ab dem 2. Mai wieder Spaziergänge mit Mitbewohnern aus dem gleichen Haushalt sowie Sport im Freien erlaubt werden sollen - allerdings nur, falls die Pandemie-Zahlen sich weiter positiv entwickeln.

Im besonders heftig von dem Virus betroffenen Spanien gelten seit dem 15. März äußerst strikte Ausgangsbeschränkungen.