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Corona-Krise bringt Airbus in die roten Zahlen

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Corona-Krise bringt Airbus in die roten Zahlen
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Der europäische Flugzeughersteller Airbus meldet im ersten Quartal Verluste in Höhe von 481 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte es noch einen Gewinn von 40 Millionen Euro gegeben.

Die Produktion wird wegen der Krise zurückgefahren. In Frankreich sind bereits rund 3 000 Mitarbeiter in Kurzarbeit, auch die Arbeitnehmer in Deutschland könnte es treffen.

Das Unternehmen hat Kredite in Milliardenhöhe beantragt, um die Coronavirus-Krise zu überleben. Dazu Graham Dunn, Chefredakteur der Online-Informationswebsite "FlightGlobal":

"Auf lange Sicht werden wir auf jeden Fall Konsolidierungen und Fusionen erleben. Wahrscheinlich werden wir auf kürzere Sicht viele Fluggesellschaften sehen, die in der Lage sind, die Krise zu überleben, entweder durch eine Kreditumstrukturierung oder durch finanzielle Unterstützung seitens der Regierung".

Die Beschränkungen durch die Coronavirus Pandemie haben den Fllugverkehr weitestgehend lahmgelegt. Die Tourismusindustrie ist eingebrochen. Noch ist völlig unklar, wann und wie der gewohnte Flugbetrieb wieder aufgenommen wird:

"Die Flugreisen werden sich kurzfristig auf einige der Hauptstrecken konzentrieren. Vielleicht auch auf einige Nebenstrecken, die in den letzten Jahren aufgebaut wurden".

Airbus hat angekündigt, seine Produktionsrate für Flugzeuge um ein Drittel zu reduzieren, um auf Forderungen der Fluggesellschaften nach Auslieferungsverschiebungen zu reagieren. Die Coronavirus Pandemie könnte ein Wendepunkt für das bis dahin billige Fluggeschäft werden.