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Riesenhornissen gesichtet: US-Imker bangen um ihre Bienen

Riesenhornissen gesichtet: US-Imker bangen um ihre Bienen
Copyright Karla Salp/Washington State Department of Agriculture via AP
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Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Im Nordwesten der USA sind erstmals einige Exemplare der für Honigbienen gefährlichen Asiatischen Riesenhornisse (Vespa mandarinia) gesichtet worden.

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Allein der Anblick lässt Erschaudern: Die Asiatische Riesenhornisse ist die weltweit größte bekannte Hornissenart und stellt eine tödliche Bedrohung für Honigbienen dar.

Deswegen schlagen die Imker im US-Bundesstaat Washington Alarm. Dort wurden erste Riesenhornissen gesichtet.

Sie seien bereits im Winter 2019 nahe Blaine und Bellingham an der Grenze zu Kanada gefunden worden, teilte das Agrarministerium des Bundesstaates Washington mit. Zuvor habe es im Herbst auf der kanadischen Seite einige Sichtungen gegeben. Einige der bis zu fünf Zentimeter großen Insekten reichten aus, um binnen Stunden einen gesamten Bienenstock zu zerstören - sie enthaupten dabei ihre Beute.

"Unsere größte Befürchtung ist, dass sich das auf kleine Imker auswirkt und sie vielleicht aus dem Geschäft drängt,"sagt Insektenforscher Chris Looney. "Das ist einfach etwas, was wir auf keinen Fall erleben wollen."

Wie die Riesenhornisse nach Nordamerika kam, ist unklar - möglicherweise an Bord eines Schiffes eingeschleppt. Um ihre Ausbreitung zu verhindern und die heimischen Bienen zu schützen, werden nun spezielle Fallen eingesetzt.

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