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Maskenpflicht und Temperaturchecks: Flughäfen erhöhen Schutzmaßnahmen

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Maskenpflicht und Temperaturchecks: Flughäfen erhöhen Schutzmaßnahmen
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Abstandsregeln und Maskenpflicht: Viele europäische Flughäfen haben Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus eingeführt - in der Hoffnung, dass es bald wieder mehr Reisende gibt. Am Pariser Flughafen Charles de Gaulle gibt es derzeit einige Tausende Passagiere pro Tag, normalerweise sind es etwa 200.000. Passagiere, die eine erhöhte Temperatur haben, sollen nun vor Ort untersucht und getestet werden. Dazu der französische Verkehrsminister Jean-Baptiste Djebbari: "Die Flughafenbetreiber haben eigene Maßnahmen eingeführt, sie probieren zum Beispiel Wärmebildkameras für Ankommende aus, damit man sehen sehen kann, ob jemand eineTemperatur von mehr als 38 Grad hat."

Dubai: Emirates will einige Verbindungen wieder fliegen

Dasselbe Prinzip in Dubai, einem der größten Drehkreuze der Welt, durch das 2019 über 80 Millionen Menschen reisten. Die staatliche Fluglinie Emirates will in der kommenden Woche einige Linienflüge wieder aufnehmen, doch vom Normalbetrieb ist man weit entfernt. Dazu der Leiter des Flughafens, Paul Griffiths: "Es wird viel gemutmaßt, ob es noch 18 Monate oder zwei Jahre oder kürzer oder länger so weiter geht. Aber das sind alles Vermutungen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass es niemand weiß."

Am Tel Aviver Ben Gurion Flughafen hat ein Pilotprogramm begonnen, das die Rückkehr zum Normalbetrieb vorbereiten soll: Passagiere müssen vier Stunden vor Abflug da sein, Maske tragen, ihre Temperatur überprüfen lassen. Wer nicht fliegt, muss draußen bleiben. Man versuche sich mit anderen Ländern und Luftfahrtorganisationen abzustimmen, so der Flughafendirektor Shmuel Zakai.

Weltweit ist der Flugverkehr durch die Corona-Krise um rund 90 Prozent zurückgegangen. Auch wenn viele Fluglinien den Betrieb langsam wieder hochfahren und in Europa über Grenzöffnungen debattiert wird. Die Durststrecke für die Luftfahrt dürfte noch Jahre andauern.