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Luftfahrt: Größere Einbußen als nach 11. September und Finanzkrise

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Luftfahrt: Größere Einbußen als nach 11. September und Finanzkrise
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Der Flughafen Paris-Orly schließt mit dem Beginn des Monats April vorerst seine Pforten. Der Luftverkehr in der französischen Hauptstadt beschränkt sich damit auf den Flughafen Charles De Gaulle, und auch dessen Betrieb ist erheblich heruntergefahren worden.

Die Einreise in den Schengenraum ist gegenwärtig ohnehin nicht möglich, französische Staatsangehörige, die von außerhalb Europas kommend in ihr Heimatland zurückkehren wollen, werden deshalb aufgefordert, sich mit den diplomatischen Stellen in Verbindung zu setzen.

Verstaatlichung, Kurzarbeit

Die Luftfahrt macht sich auf Einbußen gefasst, die nach Einschätzung von Fachleuten im dreistelligen Milliardenbereich liegen und jene nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sowie der Finanzkrise übertreffen könnten.

Die italienische Regierung entschloss sich wegen der schwierigen Wirtschaftslage, die Fluggesellschaft Alitalia zu verstaatlichen, die deutsche Lufthansa geht nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr davon aus, dass die Branche jahrelang mit den Folgen der derzeitigen Lage zu kämpfen haben werde. Für 27 000 Lufthansa-Beschäftigte gilt Kurzarbeit, betroffen sind sowohl das Bodenpersonal als auch die Flugzeugbesatzungen.