Sparpläne: Proteste bei Renault und Nissan

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In Frankreich haben Tausende gegen geplante Stellenstreichungen bei Renault protestiert. Auch bei Nissan in Barcelona gab es Proteste.

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In Frankreich haben Tausende gegen geplante Stellenstreichungen bei Renault protestiert. Mehrere Gewerkschaften hatten zu dem Marsch von der Fabrik im nordfranzösischen Maubeuge ins Zentrum der Stadt aufgerufen. 

Der Autobauer hatte am Freitag angekündigt, dass er weltweit 15.000 Stellen abbauen will, davon 4600 in Frankreich. Geschlossen werden soll der Standpunkt in Maubeuge zwar nicht, dafür wird die Produktion des Kangoo verlagert. Etwa 2900 Angestellte sind betroffen.

Proteste auch bei Nissan in Barcelona

Im spanischen Barcelona wurde am Freitag am zweiten Tag in Folge gegen die Sparpläne beim Renault-Partner Nissan protestiert. Der japanische Autohersteller will das Werk in Barcelona schließen. Laut spanischer Regierung sind davon 3000 Arbeitsplätze betroffen. 

Nissan hatte im vergangenen Jahr erstmals seit elf Jahren Verlust gemacht. Die Allianz aus Nissan, Renault und Mitsubishi hatten Mittwoch ihre neue Sparstrategie verkündet. Renault steckt ebenfalls in der Krise und soll von der französischen Regierung mit fünf Milliarden Euro unterstützt werden.

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