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Covid-19: D-Day-Gedenken auf kleiner Flamme

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Covid-19: D-Day-Gedenken auf kleiner Flamme
Copyright  AP Photo/Virginia Mayo
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76 Jahre D-Day: Mit einer kleinen Zeremonie – angepasst an Corona-Zeiten - wurde in Frankreich in Saint-Laurent-Sur-Mer am Omaha Beach der Landung der Aliierten in der Normandie gedacht. Sie war der Anfang vom Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten fast ein Jahr später.​

Keine Kolonnen von Oldtimer-Militärfahrzeugen dieses Jahr, kein tausendfacher Jubel.​

Philippe Laillier, Bürgermeister von ​Saint-Laurent-Sur-Mer:​

“Wenn wir sagen: 'Wir vergessen nicht', dann sind das keine leeren Worte, sondern: 'Wir vergessen nicht.' Ich hatte noch gestern Abend ein Gespräch mit den Amerikanern, die heute nicht hier sind. Sie denken an uns, sie sind bei uns, in Gedanken, aber sie sind bei uns. Also ja, was auch immer passiert, den 6. Juni können wir in der Normandie nicht vergessen.”​

Vor 12 Monaten waren viele Zehntausende zum 75. Jahrestag an die nordfranzösischen Strände der Normandie gekommen, um die immer kleiner werdende Zahl von Veteranen zu bejubeln. Die Coronavirus-Sperre verwandelte das diesjährige Gedenken laut Beobachtern in eines der unheimlichsten aller Zeiten. ​

Wenn wir sagen: 'Wir vergessen nicht', dann sind das keine leeren Worte
Philippe Laillier
Bürgermeister von Saint-Laurent-Sur-Mer

Vor allem Franzosen feierten ihre Verbundenheit mit rund 160.000 Soldaten der Landungstruppen aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada und andere Ländern. ​

​su mit AFP