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"Black Lives Matter": Banksy ehrt George Floyd

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Gedenkstätte für George Floyd in Houston, USA
Gedenkstätte für George Floyd in Houston, USA   -   Copyright  Eric Gay/AP Photo
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Weltweit unterstützen Kunstschaffende die "Black Lives Matter"-Bewegung. Graffiti-Experte Banksy hat sich auf Instagram zu Wort gemeldet:

Zuerst dachte ich, ich sollte besser den Mund halten und den Schwarzen zuhören. Aber es ist nicht nur ihr Problem, es ist auch meins. People of Colour werden vom weißen System im Stich gelassen
Banksy
Graffiti-Künstler

Auch im Gazastreifen widmen Kunstschaffende George Floyd ihre Werke. Der palästinensische Digitalkünstler Munes al-Salihi hat die Ereignisse in seinem Haus in einem Flüchtlingslager im Gazastreifen verfolgt. Er schuf ein Porträt George Floyds und versah es mit den inzwischen weltweit bekannten letzten Worten "I can‘t breathe".

AFP
Künstlerin Angélique KidjoAFP

Die in New York lebende und aus dem Benin stammende Sängerin, Schauspielerin und Aktivistin Angélique Kidjo hat Diskriminierung am eigenen Leib erlebt. Ihr ist es jedoch wichtig, friedlich zu demonstrieren:

Ich werde ständig diskriminiert. Aber wenn du mit Gewalt antwortest, kommst du nicht ins Gespräch. Dadurch bewegt man nichts. Dann gibst du der Person, die dich misshandelt, automatisch mehr Macht.
Angélique Kidjo
Aktivistin

An dem Ort, an dem George Floyd getötet wurde, versammeln sich jeden Tag Hunderte Menschen und legen Blumen nieder.

Der aus Minneapolis stammende Künstler und Boxer Anthony Moon erklärt, dass die Demonstrationen in den USA überfällig sind:

Das hätte genauso gut ich sein können. Viele von uns werden ständig attackiert. Es ist gut, was jetzt in Amerika passiert. Sie haben dieses Kapitel aufgeschlagen und können jetzt sehen, was wirklich im Leben der schwarzen Amerikaner vor sich geht.
Anthony Moon
Künstler
AFP
Künstler Anthony MoonAFP