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Lyon: Ein Flughafen berappelt sich – aber Covid fliegt immer mit

Lyon: Ein Flughafen berappelt sich – aber Covid fliegt immer mit
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Von Laurence Alexandrowicz, su
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Der Flughafen Lyon-Saint Exupéry ist seit dem 8. Juni wieder offen für kommerzielle Flüge. Zur Zeit werden 35 Destinationen angeflogen, davon 19 in Frankreich. Das ist weit entfernt von den bis zu 400 Flügen pro Tag, die vor der Krise abhoben. Die ersten Passagiere sollen sich maximal sicher fühlen

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8 Uhr frühmorgens. Der Flughafen Lyon-Saint Exupéry im Südosten Frankreichs erwacht. Es ist seit dem Ende der Kontaktsperre im Sparbetrieb, aber Sébastien inspiziert wie immer die Landebahnen. Viermal am Tag ortet er Trümmer und schreckt Vögel auf - alles, was den Flugzeugverkehr gefährden könnte.

Eine weitere Bedrohung fliegt aber immer mit: Covid-19. Die ersten Passagiere sollen sich maximal sicher fühlen – und noch sind die Hallen gähnend leer.

© Euronews

Laurence Alexandrowicz, Euronews:

"Der Flughafen ist seit dem 8. Juni wieder offen für kommerzielle Flüge. Während der Kontaktsperre war er aber nie wirklich zu, es gab Sanitärflüge, Fracht- und Rückflüge. Jetzt sind es zwischen 10 und 20 Flüge pro Tag, Tendenz steigend. "

Alles wird häufiger gereinigt. Masken und Reinigungsgel stehen bereit.

Tanguy Bertolus, Chef der Flughafenbetriebe Lyon:

"Alle Maßnahmen sind umgesetzt, Aufkleber auf dem Boden sorgen für Abstand, Plexiglasschirme zwischen Passagieren und Flughafenbesatzungen, gesperrte Sitze, rund vierzig Gelspender installiert, kurz gesagt, alles wurde getan, um dem Passagier Vertrauen einzuflößen."

"Ist ok" - sagen die ersten Fluggäste:

"Die Abstandshalter sind installiert, der Flughafen ist leer, so dass wir ohnehin kaum ein Risiko eingehen, Leute zu treffen, die uns Covid anhängen könnten."

Und eine andere Fraiu: "Jeder trägt Maske, fühle ich mich sicher"

Am Flughafen St. Exupéry gibt es zudem eine Informations- und Medizin-Anlaufstelle, sie steht auch den Mitarbeitern der 200 Unternehmen auf dem Flughafengelände und Anwohnern offen. Feuerwehrleute kümmern sich dort um die Leute mit Symptomen und der Flughafenarzt kann nach ihrer Diagnose eingreifen.

Cédric Fechter, Generaldirektor Flughafen Lyon:

"In wenigen Minuten haben Sie einen Arzt an der Strippe, der in der Lage ist, Symptome zu identifizieren und eine Diagnose zu stellen, bis hin zu einer ärztlichen Verschreibung."

Einige Fluggesellschaften verlangen eine eidesstattliche Erklärung, dass man kein Covid-19-Fall ist.

Zur Zeit werden 35 Destinationen von Lyon aus angeflogen, davon 19 in Frankreich. Das ist weit entfernt von den 350 bis 400 Flügen pro Tag, die hier vor der Krise abhoben.

Laurence Alexandrowicz, su

© Euronews
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