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15 Jahre Haft: Er stieß Kind in die Tiefe in der Tate Modern

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15 Jahre Haft: Er stieß Kind in die Tiefe in der Tate Modern
Copyright  Metropolitan Police / AFP
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Ein psychisch kranker Brite, der ein Kind aus dem zehnten Stock des Museums Tate Modern geworfen hat, muss für mindestens 15 Jahre ins Gefängnis. Der damals 17-jährige Täter hatte den Jungen im vergangenen August von einer Aussichtsplattform des Museums gestürzt. Das Kind überlebte den 30-Meter-Sturz mit schwersten Verletzungen. Er schlug im fünften Stock auf einer Terrasse auf.

Wollte im Fernsehen sein

Der Jugendliche gab als Motiv an, dass er in den Fernsehnachrichten vorkommen wollte. Die Ermittler fanden heraus, dass er vor seiner Tat im Internet nach Methoden suchte, jemanden umzubringen.

Unausprechlicher Horror

Eine Polizistin der Metropolitan Police las ein Statement der Eltern des Opfers vor: "Was unserem Sohn angetan wurde, ist unaussprechlich. Worte können unseren Horror und unsere Angst nicht ausdrücken, die diese Tat ausgelöst, bei uns und bei unserem Sohn, der sich fragt, warum er im Krankenhaus ist."

Junge war Zufallsopfer

Das Kind war ein Zufallsopfer. Der inzwischen Siebenjährige aus Frankreich, der mit seinen Eltern Urlaub in England machte, überlebte mit schwersten Verletzungen.

Zum Zeitpunkt der Tat waren Tausende Besucher in der Tate Modern. Sie gehört zu den weltweit größten Museen für zeitgenössische Kunst. Das Museum ist in einem früheren Kraftwerk an der Themse untergebracht.