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6-Jähriger, der von Tate Modern gestoßen wurde, spricht wieder

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Dem französischen Jungen, der im Sommer von einem Jugendlichen von einer Aussichtsterrasse der TATE MODERN gestoßen wurde, geht es offenbar besser. Das geht aus einer Twitter-Nachricht der britischen Polizei hevor.

Der 6-Jährige, der mit seiner Familie London besuchte, war vom 10. Stock gestürzt und im 5. Stock auf eine Dach geprallt. Dabei erlitt das Kind Hirnblutungen und zahlreiche Bruchverletzungen.

Weil die Behandlung in einem britischen Krankenhaus offenbar sehr teuer ist, hatte die Familie des Jungen auf eine Crowdfunding-Plattform Spenden gesammelt.

In einer Mitteilung erklärte die Familie jetzt, dass der Sechsjährige wieder angefangen habe zu sprechen und auch seine Arme und Beine zu bewegen. Das meiste, was er sage, sei schwer zu verstehen, aber es werde besser und das gebe der Familie Hoffnung.

Allerdings hat der Junge wohl noch einige Operationen vor sich. Und laut der Mitteilung leidet das Kind besonders nachts unter starken Schmerzen. Aber der Kleine sei sehr tapfer.

Laut britischen Medien hatte der 17-Jährige etwa zwei Stunden damit verbracht, sein Opfer auszusuchen. Scotland Yard erklärte, er habe sich schon zuvor "verdächtig verhalten".

Mehrere Augenzeugen der Gewalttat haben den mutmaßlichen Angreifer nach dem Stoß bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Jedes Jahr besuchen etwa 5,8 Millionen Menschen die TATE MODERN, die in einem ehemaligen Elektritzitätswerk untergebracht ist und 2010 eröffnet wurde.

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