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Ein "ernstes Problem": USA verzeichnen neuen Höchststand

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Ein "ernstes Problem": USA verzeichnen neuen Höchststand
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Mit mehr als 41.000 gemeldeten Fällen liegt die Zahl der Neuinfektionen in den USA erneut auf Rekordniveau. Dennoch sprach US-Vizepräsident Mike Pence beim ersten Briefing der Coronavirus-Taskforce des Weißen Hauses seit fast zwei Monaten von "deutlichen Erfolge im Kampf gegen das Virus".

Die steigende Zahl der bestätigten Neuinfektionen führt er - ähnlich wie US-Präsident Donald Trump, auf eine Ausweitung von Tests zurück.

Chef-Immunologe Anthony Fauci hingegen mahnte zur Vorsicht und sprach - mit Blick auf die besonders betroffenen Südstaaten, von einem ernsten Problem in "bestimmten Gegenden"

Problemzone: Südstaaten

Angesichts der Entwicklung planen einige Bundesstaaten, angekündigte Lockerungen vorerst nicht umzusetzen. Einem Bericht der "Washington Post" zufolge betrifft das etwa Texas, Arizona, Florida oder New Mexico. Der Verkauf von Alkohol in Bars wurde untersagt.

Texas verzeichnete einen Rekord von rund 6000 neuen Fällen am Donnerstag. In Florida waren es am Freitag fast 9000 innerhalb eines Tages, ebenfalls ein neuer Höchstwert. Was die Menschen nicht davon abhielt, bei schönem Wetter massenhaft an den Strand zu gehen.