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Hagia Sophia: Großer Andrang am ersten Wochenende nach der Umwidmung

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Gläubige machen Selfies nach der Umwidmung der Hagia Sophia
Gläubige machen Selfies nach der Umwidmung der Hagia Sophia   -   Copyright  AP Photo
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Es herrscht weiter großer Andrang in der Hagia Sophia. Tausende Menschen nahmen an den ersten Gebeten nach der Rückumwandlung in eine Moschee teil. Am vergangene Freitag hatte es die offizielle Zeremonie zur Umwidmung gegeben. "Es war für mich immer etwas komisch, wenn ich früher hier herkam. Denn dieser Ort muss eine Moschee sein. Wir sind froh und dankbar. Möge Gott unsere Ältesten segnen, sie haben uns dieses Glück spüren lassen. Wir befreien den Geist der Eroberung, wir sind sehr glücklich", sagte die Gläubige Nilüfer Okumuş.

Die Hagia Sophia war im sechsten Jahrhundert nach Christus zunächst als christliche Kirche gebaut worden. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurde sie in eine Moschee umgewandelt. Der türkische Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk machte das Gebäude 1934 zum Museum. Die Umwandlung wird international kritisiert. Orthodoxe Kirchen in Griechenland und den USA hatten den Freitag als "Tag der Trauer" begangen.