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Waldbrand-Vertriebene an der US-Westküste: "Schrecklich, das kennt man vom Krieg"

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Waldbrand-Vertriebene an der US-Westküste: "Schrecklich, das kennt man vom Krieg"
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Kalifornien stellt erschreckende Rekorde auf: Feuer haben seit Mitte August mehr Flächen zerstört als je zuvor. Auch die Zahl der Opfer steigt. Das bisher verheerendste Mendocino-Complex-Fire von 2018 ist als größter Waldbrand entthront. Im Nachbarstaat Oregon spitzt sich die Lage ebenfalls zu - hier haben die Flammen schon eine halbe Million Menschen vertrieben. Auch im Bundesstaat Washington brennt es.

Michael Chill, ein Feuer-Flüchtling aus Forbestown, Kalifornien, ist...:

"...ziemlich besorgt über knapp 12 Hektar (29 Acres). Meine Eltern haben das Haus gebaut, wissen Sie, leben dort seit 30 Jahren. Wir mussten noch nie weg, das kam nur in die Nähe. Ich hoffe, es kommt uns auch diesmal nur nahe und nichts brennt ab."

Lynn Smithson, Feuer-Flüchtling aus Oroville, Sacramento:

"In Oroville gewöhnen wir uns langsam an Evakuierungen, weil wir, wie Sie wissen, in letzter Zeit oft wegmussten - so im Lauf der letzten Jahre."

Wir gewöhnen uns langsam an Evakuierungen
Lynn Smithson
Oroville, Kalifornien

Fassungslos wanderten Bewohner der kleinen Stadt Phoenix in Oregon (am Donnerstag) durch ein Bild der Verwüstung, nachdem einer der vielen Waldbrände des Bundesstaates einen Großteil ihrer Gemeinde ausgelöscht hatte, darunter einen Wohnmobilpark, Häuser und Geschäfte.

Jerry Walker, Feuer-Vertriebener:

"Schrecklich. Ich habe noch nie in meinem Leben eine solche Verwüstung gesehen. Ja, das kennt man vom Krieg, aber nicht hier."

Nach Medienberichten („USA Today“) sind bei den Bränden bisher mindestens 23 Menschen gestorben.

su mit dpa