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Kalifornien: Feuerwehr kommt beim Kampf gegen Waldbrände voran

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Kalifornien: Feuerwehr kommt beim Kampf gegen Waldbrände voran
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In Kalifornien macht die Feuerwehr im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände erste Fortschritte. Der Wind weht nicht mehr so stark und so konnten die Einsatzkräfte die Flammen in einigen Gebieten zurückdrängen. Trotzdem brennen noch mehr als 3000 Quadratkilometer Land - eine Fläche etwa zehnmal so groß wie München. Insgesamt zählen die Behörden 560 Brände. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. 120 000 Bürger wurden angewiesen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen.

Präsident Donald Trump erklärte die Brände am Samstag auf Anfrage Kaliforniens zur schweren Katastrophe, um Gelder der Bundesregierung für Notunterkünfte, Reparaturen und Verluste zur Verfügung zu stellen.

Als Brandursache gelten Blitzeinschläge und große Trockenheit. US-Meteorologen kündigten für das Wochenende weitere Gewitter an und warnten vor neuen Feuersbrünsten. Zugleich fürchtete die Umweltbehörde EPA eine Verschlechterung der schon jetzt extrem niedrigen Luftqualität. Die Experten riefen für manche Gebiete in Kalifornien zeitweise die höchste Warnstufe aus. Ähnlich schmutzig ist die Luft der EPA zufolge nur in wenigen anderen Teilen der Welt, zum Beispiel in smogbelasteten Industriestädten Indiens und Mexikos.