Nach Superspreaderin in Garmisch: Junge Leute sollen zum Coronatest

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Von Andrea Büring
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Nach einem Griechenland-Urlaub hatte eine 26-Jährige Symptome von Sars-CoV-2. Sie ließ sich testen, doch bevor sie das Ergebnis kannte, ging sie feiern. Das Ergebnis: Mindestes 33 Menschen hat sie infiziert.

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Der sprunghafte Anstieg von Corona-Fällen in Garmisch Partenkirchen hat weitreichende Folgen: Junge Menschen im Alter von 18 bis 35 Jahren - vor allem Partygänger - sind aufgefordert, sich testen lassen.

Kneipen und Restaurants müssen in den kommenden Tagen bereits um 22 Uhr schließen. An privaten Feiern dürfen drinnen höchstens 50 und draußen 100 Menschen teilnehmen. Kundgebungen und Demos wurden vorerst abgesagt.

Viele Menschen in Garmisch Partenkirchen sind verunsichert: Der Richtwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist seit sieben Tagen überschritten. Bisher wurden 56 Menschen positiv getestet.

Als Ursache wurde eine 26-jährige US-Amerikanerin ausgemacht, die in Garmisch in einem Hotel arbeitet. Nach einem Griechenland-Urlaub war die Superspreaderin trotz Symptomen im Nachtleben unterwegs und steckte mindestens 33 Menschen an. Mindestens, denn die Ergebnisse der jüngsten Coronatests stehen noch aus.

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