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Pompeo über Maduro: "Er muss gehen"

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Pompeo über Maduro: "Er  muss gehen"
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Maduro, gegen den die USA Anklage erhoben und eine Art Kopfgeld ausgesetzt haben, sei ein "angeklagter Drogenhändler". Das bedeute, er müsse gehen, so Pompeo bei einer Pressekonferenz im venezolanischen Nachbarland Guyana.

Rund eineinhalb Monate vor der US-Wahl erhöht US-Außenminister Mike Pompeo den Druck auf Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro mit der unmissverständlichen Aufforderung, die Macht im südamerikanischen Krisenstaat abzugeben.

Er habe mit dem guyanischen Präsidenten über die Notwendigkeit der Demokratie in Venezuela und über ein Ende des illegitimen Regimes gesprochen, das dem Volk die Demokratie verweigere.

Pompeo befindet sich zurzeit auf Südamerika-Reise in vier Anrainerstaaten Venezuelas, die teilweise darauf abzielt, Druck auf den autoritär regierenden Maduro auszuüben.

"Pompeo auf Kriegstournee"

Die Reaktion aus Caracas kam prompt. Mike Pompeo befinde sich auf einer Kriegstournee gegen Venezuela, die sei aber nach hinten losgegangen, so Nicolas Maduro. Pompeo sei bei seinem Versuch gescheitert, die Regierungen des Kontinents zu einem Krieg gegen Venezuela zu verbünden.

Pompeo kündigte die Umsetzung eines bereits existierenden Abkommens über gemeinsame Seepatrouillen mit Guyana zur Drogenbekämpfung an.

Von guyanischer Seite wurde die Unterzeichnung eines Abkommens zur Energie- und Infrastrukturfinanzierung bekannt gegeben. 2015 wurden vor Guyanas Küste große Erdölvorkommen entdeckt.