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Fieberambulanzen gegen Corona: So will Jens Spahn über den Winter kommen

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit seinem spanischen Amtskollegen Salvador Illa, Brüssel, 13.2.20
Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit seinem spanischen Amtskollegen Salvador Illa, Brüssel, 13.2.20   -   Copyright  AP Photo/Francisco Seco
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Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hat für den Herbst und Winter eine neue Corona-Strategie angekündigt.

Angsichts steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschand hat Spahn dafür plädiert, sogenannte Fieberambulanzen einzurichten. An diese zentralen Anlaufstellen sollten sich Patienten mit Corona- und Grippesymptomen begeben. Es sei an den Kassenärztlichen Vereinigungen, diese einzurichten. Die Fieberambulanzen sollen vor allem eines feststellen: ob ein Patient sich mit dem Coronavirus infiziert hat oder nicht.

Damit soll vermieden werden, dass sich das Virus weiter ausbreitet, etwa dadurch, dass zahlreiche Menschen in hausärztlichen Arztpraxen warten müssen.

Desweiteren hat Spahn sich dafür ausgesprochen, Corona-Schnelltests in großem Umfang durchzuführen.

Das gelte besonders in Pflege- und Seniorenheimen. Dort müssten nicht nur Bewohner, sondern auch das Pflegepersonal und die BesucherInnen in regelmäßigen Abständen getestet werden. Dabei sollen, wenn es nach dem Gesundheitsminister geht, vor allem die schnelleren Antigen-Tests zum Einsatz kommen, auch wenn deren Fehlerquote höher ist.

Zu den derzeit in Europa stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen äußerte sich Spahn besorgt. Besonders die Lage in Nachbarländern wie Frankreich, Österreich und den Niederlanden habe immer Auswirkungen auf Deutschland.

In Deutschland wurden dem Robert-Koch-Institut zufolge am Montag (21.9.) 922 neue Corona-Infektionen gemeldet.