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Erste Schätzung: Überschwemmungen richten Milliardenschaden an

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Aufräumarbeiten in Breil-sur-Roya
Aufräumarbeiten in Breil-sur-Roya   -   Copyright  VALERY HACHE/AFP or licensors
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Es können gar nicht genug helfende Hände sein: Nach den Überschwemmungen im Südosten Frankreichs sind zahlreiche Menschen in der Region Alpes-Maritime auf Unterstützung angewiesen. Zwei Täler mit rund 3200 Haushalten sind von der Außenwelt abgeschnitten.

„Diese Güter sind Spenden von Lebensmittelläden, von Privatpersonen, aber auch Einkäufe der Behörden, um den betroffenen Gemeinden und Menschen zu helfen“, erklärt ein Behördenmitarbeiter.

Am Wochenende mussten fast 250 Menschen per Hubschrauber aus den überschwemmten Gebieten ausgeflogen und in Nizza untergebracht werden.

Einer ersten Schätzung zufolge könnten die Überschwemmungen Schäden in Höhe von einer Milliarde Euro verursacht haben. Die Behörden gewährten den besonders von dem Unglück betroffenen Familien jeweils 1500 Euro Soforthilfe.

Mehrere Menschen, die auf einem Bergpass im französisch-italienischen Grenzgebiet festsaßen, wurden mittlerweile in Sicherheit gebracht.

Nur ältere Menschen erinnern sich, dass es so etwas vor 60 Jahren schon mal gab.
Davide Voarino
Juwelier

In der italienischen Stadt Ventimiglia, wenige Kilometer von der Grenze entfernt, stapeln sich Schlamm und Abfall. Sechs Menschen kamen in der Gegend ums Leben. Der Juwelier Davide Voarino sagt: „Nur ältere Menschen erinnern sich, dass es so etwas vor 60 Jahren schon mal gab.“

Die Regionen Piemont und Ligurien riefen die italienische Regierung auf, den Ausnahmezustand zu verhängen. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte, die Regierung werde den regionalen Behörden die bestmögliche Unterstützung zukommen lassen.