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Mit Wahljoker Obama: Kampf um die Stimmen der Swing States

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Obama und Biden in Flint, Michigan
Obama und Biden in Flint, Michigan   -   Copyright  AP Photo/Andrew Harnik
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Joe Biden darf sich auf prominente Schützenhilfe im Wahlkampfendspurt stützen: Ex-Präsident Barack Obama ist auf den letzten Metern vorm Ziele als Wahljoker mit dabei, um in den alles entscheidenenden Swing States zu punkten.

In der Schlussofensive geben sowohl der demokratische Kandidat als auch der republikanische Amtsinhaber Donald Trump alles, um auch noch die letzten Anhänger zu mobilisieren. Seitenhiebe inklusive.

"Wir sind fertig mit dem Chaos, den Tweets, der Wut, dem Hass, dem Versagen, der Weigerung, jegliche Verantwortung zu übernehmen."
Joe Biden
Demokratischer Präsidentschaftskandidat

Er trat zwei Mal mit dem früheren Präsidenten im besonders umkämpften Bundesstaat Michigan auf. Trump sprach derweil vier Mal vor Anhängern in Pennsylvania, einem anderen wichtigen "Swing State". Am Sonntag will Biden dort auftreten, Trump wird in Iowa, North Carolina und Michigan erwartet.

Bei einem Wahlkampfauftritt in Newton stimmte Trump seine Anhänger darauf ein, dass sie möglicherweise mehrere Wochen auf ein Wahlergebnis warten müssten.

"Der 3. November wird kommen und gehen und wir werden es nicht wissen. Und ihr werdet chaotisches Durcheinander in unserem Land haben."
Donald Trump
US-Präsident und Kandidat der Republikaner

Trump liegt sowohl landesweit als auch in mehreren potenziell entscheidenden Bundesstaaten in Umfragen hinter Biden. Seine Wiederwahl ist dennoch keineswegs ausgeschlossen, weil aufgrund des Wahlsystems auch der Kandidat mit den meisten Stimmen unterliegen kann.

Dutzende Millionen Amerikaner haben bereits gewählt und ihre Stimme per Brief oder im Wahllokal abgegeben.