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Bewaffnete "Proud Boys" machen in Phoenix Stimmung für Trump

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Bewaffnete "Proud Boys" machen in Phoenix Stimmung für Trump
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Die Amerikaner warten auf das Ergebnis der Präsidentschaftswahl, die Spannung und Spannungen in dem gespaltenen Volk nehmen merklich zu.

In Phoenix, Arizona, sind bewaffnete Mitglieder der Trump-treuen, rechtsextremen Gruppe "Proud Boys" vor dem Wahlbüro aufmarchiert, um einen Stopp der "illegalen" Abstimmung zu fordern. Ihrer Meinung nach ist die Auszählung, die nach dem Wahltag in einigen umkämpften Bundesstaaten wie Arizona immer noch stattfinden, unzulässig.

Das Kampagnen-Team von Trump hatte Klage gegen die Bundesstaaten eingereicht, die eine längere Frist zur Annahme und Auszählung der Stimmen in Anspruch nehmen.

Auch vor dem Auszählungszentrum in Las Vegas sollen nach Medienberichten bewaffnete "Proud Boys" unter den Demonstranten gewesen sein.

Polizei verhindert Angriff auf Wahlzentrum in Philadelphia

In Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania hat die Polizei nach eigenen Angaben einen Angriff auf das Convention Center verhindert. Mit 20 Wahlleuten gehört der Staat zu den wichtigsten des Landes. Bewaffnete Personen aus dem Bundesstaat Virginia sollen geplant haben, das Wahlzentrum anzugreifen.

Vor dem Auszählungszentrum in Philadelphia haben sich sowohl Trump-Fans als auch Biden-Anhänger versammelt - die, die die Auszählung der Briefwahlstimmen stoppen wollen und die, die wollen, dass jede Stimme gezählt wird.

Eine Trump-Anhängerin vor dem Auszählungszentrum in Philadelphia meint: "In den Swing-Staaten herrscht weit verbreitete Korruption. In der Wahlnacht haben sie die Wahl unterbrochen, damit sie gefälschte Stimmzettel holen konnten, um zu gewinnen."

Eine andere aus dem Biden-Lager sagt: "Ich bin hier, weil die amerikanische Demokratie in Gefahr ist. Wir haben eine Regierung, die unverschämt erklärt hat, dass sie die wahren Ergebnisse dieser Wahl ignorieren und versuchen wird, den Sieg demjenigen zu nehmen, den ich für den wahren Gewinner halte."