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10 Tweets - Soll Jill Biden ihren Doktortitel abgeben?

Jill Biden
Jill Biden   -   Copyright  J. Scott Applewhite/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Amerikas First Lady Jill Biden wolle auch weiterhin berufstätig bleiben hatte sie nach der Wahl ihres Mann zum US-Präsidenten angekündigt. 2007 hatte sie einen Doktortitel an der University of Delaware erlangt. Diesen solle sie als First Lady nun abgeben, foderte der Essayist Joseph Epstein im "Wall Street Journal" und löste damit eine Sexismusdebatte aus.

Die 69-Jährige arbeitet seit Jahrzehnten als Englischlehrerin am Northern Virginia Community College. Auch als ihr Mann 2009 bis 2017 Vizepräsident unter Barack Obama war, hatte Jill Biden ihren Job ebenfalls weiter ausgeübt.

Den Grad des "Doctor of Education" (EdD) erlangte sie im Zusammenhang mit ihrer Lehrtätigkeit im Januar 2007. In angelsächsischen Ländern ist dieser akademische Grand am ehesten mit dem Titel PhD vergleichbar.

Einige empörte Frauen im Netz haben damit angefangen, ihrem Namen bei Twitte ihren Dorktortitel hinzuzufügen.

Viele im Netz haben sich zunächst darüber gestritten, ob der akademische Grand der First Lady überhaupt einem Doktortitel entspricht oder nicht.

Der "Vogue" hatte Jill Biden in einem Interviews gesagt, dass sie eine beruftätige Frau sei, die gerne arbeite, das Unterrichten sei ihre Leidenschaft.

Einige Twitter-Nutzer weisen darauf hin, dass der Essayist im Wall Street Journal außer Acht läßt, dass ein Dorktortitel außerhalb der Medizin oder der Grad des PhD einem großen wissenschaftlichen Aufwand erfordere.

Unterstützung erfährt Jill Biden auf Twitter auch von Dough Emhoff, dem Mann der künftigen US-Vizepräsidentin Kamala Harris.

Weil Jill Biden ihren Doktortitel in den Bildungswissenschaften und nicht etwa in Medizin erworben habe, wäre er aus der Sicht Joseph Epsteins weniger wert. Mit seinem Gastbeitrag im Wall Street Journal wollte er seine auch eine Kritik daran äußern, dass Doktortitel zu leichtfertig vergeben würden.