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O du traurige Weihnachtszeit in Italien: "Wenig Freude, wenig Wärme"

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Von Giorgia Orlandi  & Euronews
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O du traurige Weihnachtszeit in Italien: "Wenig Freude, wenig Wärme"
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"Mussten Lebensmittel wegwerfen"

Weihnachten liegt auch in Italien zwar in der Luft, beschränkt sich aber vorwiegend auf Dekorationen. Feiern sind abgesagt oder finden auf Distanz statt. Bars und Restaurants gehören zu denen, die es am schwersten trifft. Schon seit Monaten leiden sie besonders unter den Einschränkungen.

Nun will die Regierung ihnen mit mehr als 64 Milliarden Euro unter die Arme greifen. Doch das wird wohl vielfach nicht ausreichen, um alle Schäden zu beheben.

Pasquale Bombardieri betreibt ein Restaurant in Rom. Er sagt: "Wir mussten Vorräte an Lebensmitteln wegwerfen, die wir bereits für Weihnachten und Neujahr gekauft hatten. Zudem mussten wir für die gesamte Zeit rund 80 Reservierungen stornieren."

Drastischer Besucherrückgang

Neben Florenz und Venedig ist auch Rom stark vom Tourismus abhängig. Schätzungen zufolge ist die Zahl an Besuchern in der Hauptstadt in diesem Jahr um 55 Prozent gesunken.

Noch werden letzte Einkäufe getätigt. Doch wirkliche Weihnachtskauflaune ist dieses Jahr nicht aufgekommen. Manche sagen, es gebe nichts zu feiern. Dabei geht es nicht nur um die Einschränkungen. Viele Menschen denken auch an die Opfer der Covid-19-Pandemie.

Das Corona-Jahr geht zu Ende. Und die Menschen in Italien hoffen, eine gedämpftere, eine distanziertere Weihnacht hilft dabei, dass 2021 wieder ein besseres Jahr werden kann.