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Das kommunistische Erbe Bulgariens

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Von Luis Nicolas Jachmann
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Expert*innen aus ganz Europa setzen ein kolossales Monument mitten im bulgarischen Balkangebirge in Stand.

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Hoch oben, auf 1440 m thront mitten im Balkangebirge das größte kommunistische Denkmal Bulgariens. Es erinnert an die Gründung der kommunistischen Partei vor 130 Jahren. Doch das Denkmal ist in die Jahre gekommen. Ein internationales Team von Restauratoren arbeitet seit Sommer an der Instandsetzung.

Besonders witterungsanfällig sind die unzähligen Mosaiken im Inneren des Denkmals. Hier setzen die Restauratoren an. Auf 1000 Quadratmetern kümmern sie sich um 2 Millionen Mosaiksteinchen. Dr. Thomas Danzl ist Teil eines Teams vor Ort, das aus 18 Expert*innen von Universitäten aus vier Ländern kommt. Der Forscher von der Technischen Uni München erklärt: "Wasser, das eindringt, ist besonders in den Wintermonaten gefährlich, weil es gefriert. Das Wasser dehnt sich aus und Beton explodiert förmlich. Die Mosaiken sind aus zwei Gründen faszinierend: die verschiedenen Ebenen der Darstellungen und die hohe Qualität der Bilder. Aber diese Qualität fällt dem Vandalismus zum Opfer. Man sieht, dass Menschen gezielt mit einem Hammer darauf eingeschlagen haben."

Nationales Monument profitiert von Privatspenden

Von 1974 bis 1981 wurde das Monument mit privaten Spenden erbaut. Auch die Restaurierung ist nun privatfinanziert - 200.000 Euro haben die Restaurirungsarbeiten bereits gekostet. Ein solch aufwendiges Projekt benötigt Expert*innen, sagt die Projektleiterin. Auch deshalb seien die Kosten vergleichsweise hoch. Die Arbeiten werden noch einige Monate andauern, um das kulturhistorische Erbe, das Symbol der kommunistischen Epoche in Bulgarien zu erhalten.

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