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Nach Erdbeben auf Sulawesi: Experten warnen vor Flutwellen

Nach Erdbeben auf Sulawesi: Experten warnen vor Flutwellen
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Nach dem Erdbeben der Stärke 6,2 in Indonesien haben Experten in der Region West-Sulawesi vor hohen Flutwellen gewarnt. Im Falle stärkerer Nachbeben könnte es auf dem Meeresboden zu Erdrutschen kommen, die für einen Tsunami sorgen.

In der Nacht zum Freitag hatte die Erde auf Sulawesi heftig gebebt. Mindestens 35 Menschen starben, 600 Menschen wurden verletzt, davon 200 schwer. Die meisten der Betroffenen leben in der Provinzhauptstadt Mamuju. Das Zentrum des Erdstoßes lag bei Majene im Westteil der Insel in zehn Kilometern Tiefe.

Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen. Dutzende Häuser sind zerstört oder drohen zusammenzubrechen. Die nationale Such - und Rettungsagentur vermutet weitere Menschen unter den Trümmern eingestürzter Häuser. Bereits am Tag zuvor hatte es in der Region ein Beben von der Stärke 5,9 gegeben.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring. In der seismisch aktiven Region gibt es immer wieder Erdbeben und Vulkanausbrüche. Erst 2018 hatte sich auf Sulawesi ein Erdbeben der Stärke 7,5 ereignet, in deren Anschluss eine meterhoher Tsunami über die Ortschaft Palu gerollt war. Mehr als 4.000 Menschen wurden getötet.