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Biden: Richtungswechsel in der Virusbekämpfung

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US-Präsident Joe Biden
US-Präsident Joe Biden   -   Copyright  MANDEL NGAN/AFP or licensors
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Der neue US-Präsident Joe Biden hat zehn Anordnungen in Kraft gesetzt, mit denen er den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie grundlegend verändern will. Er hatte seinen Vorgänger Donald Trump wiederholt für dessen Vorgehen kritisiert und unter anderem deutlich größere Testkapazitäten sowie einen Ausbau der Impfbemühungen gefordert.

„Unser Plan beginnt mit einer offensiven, sicheren und wirkungsvollen Impfdurchführung, um unser Ziel zu erreichen, in den ersten 100 Tagen 100 Millionen Dosen zu verabreichen. Dies ist der erste Tag. Das wird eine der größten umzusetzenden Herausforderungen, die unser Land jemals unternommen hat“, so Biden.

Anthony Fauci: Von Trump kritisiert, unter Biden gefragt

Sein Berater in medizinischen Belangen, Anthony Fauci, arbeitete bereits unter Trump, lag mit diesem inhaltlich aber nicht auf einer Wellenlänge. Für Fauci hängt viel am Impffortschritt.

„Wenn wir bis zur Mitte oder zum Ende des Sommers 70 bis 85 Prozent der Bevölkerung geimpft haben, bewegen wir uns auf ein gewisses Maß an Normalität zu. Es wird keine vollständige Normalität sein, aber eine, die der amerikanischen Öffentlichkeit eine Menge Druck nimmt“, erläuterte Fauci.

Biden hat sich auf die Fahnen geschrieben, im Umgang mit der Pandemie den Ratschlägen der Wissenschaft folgen zu wollen. Er kündigte an, 25 Milliarden Dollar für die Impfstoffherstellung und -verteilung bereitzustellen.