Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Niederlande verlängern Ausgangssperre bis März - Corona-Lage in Portugal verheerend

euronews_icons_loading
Niederlande verlängern Ausgangssperre bis März - Corona-Lage in Portugal verheerend
Copyright  Thomas Samson/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Schriftgrösse Aa Aa

Die Niederlande haben ihre Ausgangssperre bis zum zweiten März verlängert. Die Gesundheitsbehörde hat mitgeteilt, dass zwei Drittel der Neuinfektionen auf die hochgradig ansteckende britische Variante des Coronavirus zurückzuführen sind. Das Land hat im letzten Monat mit der Impfung der Bevölkerung begonnen.

Die Europäische Kommission hat alle Mitgliedstaaten aufgefordert, der Ukraine einen Teil ihrer Impfstoffe zu spenden. Das Land startet seine Impfkampagne mit acht Millionen Dosen aus der weltweiten Impfstoff-Initiative Covax.

Darüber hinaus stehen fünf Millionen Einheiten des chinesischen Impfstoffs und 12 Millionen Dosen von Astra Zeneca und Novavax zur Verfügung. Für die rund 40 Millionen Einwohner ist das nicht genug, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet die EU um Hilfe:

"Wir haben zugesagt, alle Bürger mit Impfstoffen von Pfizer, Sinovac, AstraZeneca und Novavax zu versorgen. Die erste Phase der Impfung wird diesen Monat beginnen. Unsere Ärzte, das Militär und die Nationalgarde werden den Impfstoff erhalten."

In Frankreich hat Gesundheitsminister Olivier Véran dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen, nachdem er selbst seine erste Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca erhalten hat. Südafrika hat unterdessen erklärt, diesen Impfstoff nicht mehr zu verwenden. Die Verantwortlichen befürchten, der Impfstoff könnte nicht gegen die neue Variante des Virus nicht wirken.

In Italien werden Kinder mithilfe von Clowns geimpft, um Ängste abzubauen. Auch die Impfung der Gruppe der über 80-Jährigen, die nicht in Heimen leben, hat begonnen. Diese Phase soll bis Ende April abgeschlossen sein.

Ärzte der Bundeswehr haben im Corona-Hochrisikogebiet Portugal mit ihrem Hilfseinsatz begonnen. Die Corona-Lage in Portugal ist verheerend. Nirgendwo wurden zuletzt im Verhältnis zur Bevölkerungszahl mehr Neuinfektionen und mehr Todesfälle gemeldet.