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Doch nicht weg? Donald Trump (74) wettert gegen Mitch McConnell (78)

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Von Euronews mit dpa
Mitch McConnell
Mitch McConnell   -   Copyright  AP/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Wenige Tage nach dem gescheiterten Impeachment im US-Senat geht Ex-US-Präsident Donald Trump mit dem Top-Republikaner Mitch McConnell hart ins Gericht. In einer langen Mitteilung rief Trump am Dienstag republikanische Senatoren dazu auf, sich von McConnell als führendem Republikaner in der mächtigen Parlamentskammer abzuwenden. "Die Republikanische Partei kann mit politischen "Anführern" wie Senator Mitch McConnell an der Spitze nie wieder respektiert werden oder stark sein", erklärte Trump. "Wenn die republikanischen Senatoren an ihm festhalten, werden sie nicht wieder gewinnen. Er wird niemals tun, was getan werden muss oder was für unser Land richtig ist." Trump beschimpfte McConnell als "mürrischen, übellaunigen und ernsten politischen Nichtsnutz".

Viele US-Medien sprechen von einem langatmigen Text Trumps.

Die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Trumps am 6. Januar hatte zum Bruch zwischen den beiden Republikanern geführt. McConnell gab Trump eine Mitschuld an dem Angriff auf den Kongress. Am Samstag sagte er, dass Trump «praktisch und moralisch» dafür verantwortlich sei. Im Amtsenthebungsverfahren, mit dem die Demokraten den ehemaligen Präsidenten wegen «Anstiftung zum Aufruhr» zur Verantwortung ziehen wollten, stimmte McConnell jedoch gegen eine Verurteilung Trumps. McConnell und andere Republikaner hielten das Verfahren für verfassungswidrig, da es sich gegen einen Ex-Präsidenten richtete.

Mitch McConnells Ehefrau Elaine Chao war am 11. Januar - wenige Tage nach dem Sturm auf das Kapitol - als Transportministerin in Trumps Kabinett zurückgetreten.