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Kein Weg mehr zurück: Harry und Meghan erklären finalen Rückzug

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Von Euronews
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Kein Weg mehr zurück: Harry und Meghan erklären finalen Rückzug
Copyright  Kirsty Wigglesworth/Associated Press
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Jetzt gibt's keinen Weg mehr zurück, der „Megxit“ ist amtlich: Meghan und Harry kehren der britischen Krone endgültig den Rücken.

Übergangsfrist beendet

Knapp ein Jahr nach ihrem Rückzug aus dem Königshaus teilten der Herzog und die Herzogin von Sussex der Queen mit, dass sie ihre royalen Pflichten nicht wieder aufnehmen werden. Damit verlieren beide auch ihre Schirmherrschaften und militärischen Ehrentitel.

Überraschend kommt der nun verkündete harte Schritt nicht. Von Anfang an war - ähnlich wie beim Brexit - eine einjährige Übergangsphase für ihren Rückzug vereinbart worden, um die Zukunft der beiden Aussteiger zu klären.

"Wir alle sind betrübt"

Die Königsfamilie sei traurig, bleibe Harry und Meghan aber eng verbunden, betonte der Palast in einer Mitteilung: "Alle sind über ihre Entscheidung betrübt, der Herzog und die Herzogin bleiben aber stets geliebte Mitglieder der Familie.

Die ehrenamtlichen militärischen Ehrentitel und Schirmherrschaften des Herzogs und der Herzogin werden an Ihre Majestät zurückgegeben, bevor sie an die arbeitenden Mitglieder der königlichen Familie verteilt werden."

Paar erwartet nach Fehlgeburt zweites Kind

Das Paar wohnt inzwischen mit Sohn Archie in Kaliforniern und erwartet ein zweites Kind. Für Harrys Großmutter, Königin Elizabeth II., ist es bereits der zehnte Urenkel.

Im November hatte Meghan in der "New York Times" berichtet, dass sie nach Archie eine Fehlgeburt erlitten hatte. "Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere. Ich summte ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen. Die fröhliche Melodie war ein starker Kontrast zu meinem Gefühl, dass etwas nicht stimmte", so Meghan in dem Artikel

Sie gehe damit an die Öffentlichkeit, um die Menschen daran zu erinnern, wie wichtig es ist, sich mehr umeinander zu kümmern - gerade während der Corona-Pandemie.

Weitere Quellen • dpa, afp