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Französische "Identitäre" demonstrieren gegen Auflösung ihrer Bewegung

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Französische "Identitäre" demonstrieren gegen Auflösung ihrer Bewegung
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Mehrere hundert Menschen haben am Nachmittag in Paris gegen die Auflösung der rechtsextremen Bewegung "Génération Identitaire" demonstriert. Der französische Innenminister Darmanin hatte vor wenigen Tagen ein Verbot der Bewegung in Aussicht gestellt. Ende Januar hatten sich Anhänger:innen der Gruppierung in den Pyrenäen aufgestellt, um Geflüchtete beim Überschreiten der spanisch-französischen Grenze zu hindern.

Nach dem offiziellen Ende der Demonstration der rechtsextremen Anhänger:innen kam es im Süden Paris zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstrant:innen und der Polizei. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt. Das rechte Medium Valeurs actuelles veröffentlichte auf Twitter diese Live-Bilder:

Schulterschluss zwischen rechten Medien und rechtsextremer Bewegung

Gegendemonstration in unmittelbarer Nähe

Linke Gewerkschaften hatten rund einen Kilometer entfernt von der Versammlung der rechtsextremen Bewegung zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Diese war von den Behörden wegen Mängel bei der Anmeldung jedoch vorher untersagt worden. Für die Auflösung sprechen sich seit Jahren Bürgerinitiativen aus. Sie verurteilen die fremdenfeindliche, rassistische Agenda der Bewegung.

Kritik an dem Verbot der Gegendemonstration

Rassemblement National springt der Identitären Gruppe zur Seite

Die rechtsextreme Partei Rassemblement National von Marine Le Pen kritisiert eine mögliche Auflösung der Bewegung Génération Identitaire. Sie spricht von einem Angriff auf die Freiheitsrechte.