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Großbritannien: Ab 21. Juni keine Kontaktbeschränkungen mehr

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Von Euronews mit dpa
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Johnson stellt den neuen Lockdown-Fahrplan vor
Johnson stellt den neuen Lockdown-Fahrplan vor   -   Copyright  Matt Dunham/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Wegen zu hoher Coronavirus-Ansteckungszahlen muss sich die Bevölkerung im südfranzösischen Département Alpes-Maritimes wieder auf zeitweise geltende, strengere Ausgangsbeschränkungen gefasst machen. Lediglich in Ausnahmefällen darf das Haus verlassen werden, sich mehr als fünf Kilometer von der eigenen Wohnung zu entfernen, ist dann verboten.

Einkaufszentren mit einer Fläche von mehr als 5000 Quadratmetern müssen geschlossen bleiben.

Bernard Gonzalez, Präfekt des Départements Alpes-Maritimes, erläuterte: „An den nächsten beiden Wochenende gilt in den städtischen Gemeinden an der Küste eine Ausgangssperre. Diese Maßnahme tritt in dem festgelegten Gebiet am Freitagabend um 18 Uhr in Kraft und gilt bis Montagmorgen 6 Uhr."

Deutschland: Kindertagesstätten und Grundschulen geöffnet

In Deutschland stellen sich Lockerungen ein, mit dem Beginn der neuen Wochen wurden in zehn Bundesländern wieder Kindertagesstätten und Grundschulen geöffnet.

„Ich freue mich wahnsinnig, die Kinder heute wieder in der Schule sehen zu können. Das war eine ganze lange Zeit, die die Kinder zu Hause waren. Und ich denke, für die Eltern ist es eine riesige Herausforderung. Und von daher sind wir ganz froh, dass es heute endlich losgeht“, so die Lehrerin Anja Nessling.

Großbritannien: Vier-Stufen-Plan bis 21. Juni

Der britische Premierminister Boris Johnson stellte ein Ende aller Einschränkungen in Aussicht. „Wir zeigen das auf, von dem ich hoffe und glaube, dass es eine Einbahnstraße in Richtung Freiheit sein sollte. Die Reise wird durch das schnelle Fortschreiten der Impfungen ermöglicht“, sagte Johnson.

Am 12. April sollen in Großbritannien Frisörläden sowie Fitnessstudios, Freizeitparks und zoologische Gärten wieder öffnen dürfen. Der britische Vier-Stufen-Plan sieht vor, dass bis zum 21. Juni alle Kontaktbeschränkungen abgeschafft werden.

Bereits am 8. März sollen in dem größten britischen Landesteil alle Schulen wieder geöffnet werden. Die Landesteile Schottland und Wales setzen hingegen auf eine Teilöffnung der Schulen, die bereits in dieser Woche begonnen hat. Auch soziale Kontakte sollen in England von der zweiten März-Woche wieder mehr als bisher erlaubt sein. Beispielsweise dürfen Heimbewohner wieder Besucher empfangen.

Der nächste Schritt soll am 29. März erfolgen. Bis zu sechs Personen oder zwei Haushalte dürfen sich dann wieder im Freien treffen. Auch Sport-Einrichtungen im Freien wie Tennis- oder Golfplätze dürfen dann wieder öffnen.

Vom 12. April an sollen Läden, Museen, Büchereien wieder Besucher empfangen dürfen. Auch Kneipen und Restaurants sollen dann wieder öffnen, wenn auch nur für den Betrieb in Außenbereichen.

Frühestens am 17. Mai sollen auch wieder Kinobesuche und Hotelübernachtungen möglich sein, sowie Vereinssport in Innenräumen. Bis zu 30 Menschen dürfen sich wieder zu Hochzeiten oder anderen wichtigen Veranstaltungen treffen. Eventuell könnten auch internationale Reisen wieder erlaubt werden. Bis zu 10 000 Menschen könnten beispielsweise in Fußballstadien zusammenkommen.

Die Infektionszahlen in Großbritannien sind in den vergangenen Wochen dramatisch gesunken. Gleichzeitig wurden in dem Land bereits mehr als 17,5 Millionen Menschen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus geimpft.