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Weitere Öffnungen in Israel: Vor allem für Geimpfte

Von euronews
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Das hat es lange nicht gegeben: KundInnen in einem Restaurant in Tel Aviv
Das hat es lange nicht gegeben: KundInnen in einem Restaurant in Tel Aviv   -   Copyright  Ariel Schalit/ Associated Press
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In Israel kann das öffentliche Leben wieder losgehen, zumindest für die, die gegen Covid-19 geimpft sind. Cafés, Restaurants und Bars sind seit Sonntag wieder offen. Im Innenbereich darf jedoch nur sitzen, wer einen sogenannten grünen Pass hat, also die zweite Impfung hinter sich oder die Virusinfektion überstanden hat. Ähnliches gilt für Kultur- und Sportveranstaltungen, Touristenattraktionen und Gotteshäuser.

Ungefähr zwei Wochen vor der Parlamentswahl hatte die Regierung die weitere Öffnung am Samstag genehmigt. "Heute ist ein großartiger Tag", sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, als er selbst in einem Restaurant saß. "Mit dem grünen Pass öffnen wir Restaurants, kehren zum Leben zurück. Wir müssen immer noch aufpassen, Masken tragen und Abstand halten, aber wir sind auf dem Weg zum Ende."

Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Netanjahu ein Video von Restaurant- und Kneipenbesuchen:

Gastwirte müssen nun also zwischen Geimpften und Nichtgeimpften trennen. "Das ist stressig, weil wir nicht genau wissen, wie wir mit allen umgehen sollen", so der Jerusalemer Café-Besitzer Assaf Obsfeld. "Wir fragen jeden Gast, ob er geimpft wurde, ob es ok für ihn ist, drinnen zu sitzen."

"Ich bin so froh, dass alles wieder offen ist", so Obfelds Kunde Moshe Ben Ze'ev. "Ich hoffe sehr, dass sich die Menschen genau an die Regeln halten, so dass wir weiter in Cafés gehen können. Das ist schön."

Fast 40 Prozent der Bevölkerung ist vollständig geimpft

Mit dem neuen Öffnungsschritt wurden auch die Einreisebestimmungen gelockert. Außerdem sind Mittelschulen wieder geöffnet, geimpfte Studierende dürfen an die Hochschulen zurück. Israel ist Impfweltmeister. Fast 40 Prozent der Bevölkerung haben bereits die zweite Dosis erhalten.