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Was droht jetzt? 7.000 auf Intensiv in Frankreich, 4. Welle in Spanien

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Von Evelyn Laverick mit AP, AFP
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Was droht jetzt? 7.000 auf Intensiv in Frankreich, 4. Welle in Spanien
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In Frankreich ist die Zahl der Intensivpatientinnen und -patienten weiter gestiegen. Die strenge Ausgangssperre tritt erst an diesem Dienstag in Kraft. Gesundheitsministier Olivier Veran warnt davor, dass wie im vergangenen Jahr die Zahl von 7.000 Menschen mit Covid-19 auf Intensivstationen erreicht werden könne.

Olivier Véran sagt im Fernsehsender TF1: "Der Es liegen immer zwei oder drei Wochen zwischen dem Höhepunkt der Infektionen und dem Höhepunkt der Hospitalisierungen. Die Person, die an einer schweren Form von Covid erkrankt, wird diese nach 10 oder 15 Tagen entwickeln. Wenn wir in dieser Woche den Höhepunkt der Ansteckungen erreichen, bedeutet das, dass wir in zwei, drei Wochen den Höhepunkt der Patienten auf den Intensivstationen haben werden. Es wird eine hohe Zahl sein, denn wir sind bereits bei mehr als 5.000 Personen auf Intensivstationen."

Auf Twitter bemüht sich Véran um eine optimistischere Sicht. Er schreibt, das Land werde diese Welle bewältigen.

Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich lag am Ostermontag bei etwas über 10.000 - doch dieser für das Land niedrige Wert ist wohl auf die Feiertage zurückzuführen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Paris weiter über 500.

4. Welle in Spanien befürchtet

In Spanien ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 14 Tagen um 20 Prozent gestiegen. Es geht die Angst vor einer vierten Welle um - deshalb soll mehr und schneller geimpft werden. Aber auch regionale Ausgangsbeschränkungen sind in Kraft. Die Gesundheitsbehörden sprechen seit Anfang April von einer möglichen vierten Welle.

In Madrid wird auch im ehemaligen Olympiastadion geimpft. Eine Krankenhschwester dort erklärt: "Wir bereiten uns darauf vor, 10.000 Menschen pro Tag zu impfen. Wir können das schaffen. Wir können das schaffen mit dem unglaublichen Engagement von medizinischem Fachpersonal, mit der Kooperation von Bürgern, die pünktlich zur Impfung kommen und mit Nachrichten auf ihren Handys. "

Impfen im Vaporetto in Venedig

In Venedig sind jetzt Vaporettos, die Boote, die die Lagunenstadt als öffentliche Verkehrsmittel benutzt, als mobilie Impfzentren im Einsatz. Damit sollen über 80-Jährige besser erreicht werden. Tourist:innen, die gerne mit den Vaporetti fahren, sind ohnehin so gut wie keine da.

"Impf-Tourismus" in Serbien

Serbien setzt auch auf Impfstoff aus China, 1,5 Millionen Menschen sind geimpft. Trotz steigender Infektionszahlen gibt es Lockerungen, die Regierung verweist auf die schwere Situation der Wirtschaft.

Wie italienische Medien melden, gibt es auch einen "Impf-Tourismus" von Italien nach Serbien. Viele erkundigen sich bei den serbischen Botschaften nach einer Impfung mit dem russischen Sputnik V, der in der EU noch nicht zugelassen ist.

In Serbien können sich auch Ausländerinnen und Ausländer kostenlos impfen lassen. Das berichtet ORF. Da es keine Direktflüge von Italien nach Serbien gibt, landen viele "Impf-Touristen" in Wien zwischen.

Journalist • Kirsten Ripper