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EMA empfiehlt Astrazeneca-Impfstoff weiter - Risiken gering

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Von Ronald Krams
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Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendung des Vakzins

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Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) gibt weiterhin grünes Licht für den Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca.

Trotz sehr seltener Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen empfiehlt die EMA weiterhin uneingeschränkt die Anwendung des Vakzins. "Der Nutzen des Wirkstoffes bei der Bekämpfung von Covid-19 sei deutlich höher zu bewerten als die Risiken", teilte EMA-Chefin Emer Cooke in Amsterdam mit.

**"Wir sind nach einer sehr eingehenden Analyse zu dem Schluss gekommen, dass die gemeldeten Fälle von ungewöhnlicher Blutgerinnung nach der Verabreichung des Impfstoffs von Astrazeneca, als mögliche Nebenwirkungen des Impfstoffs aufgeführt werden sollten". **

Basierend auf den derzeit verfügbaren Beweisen konnten spezifische Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht oder die Vorgeschichte von Gerinnungsstörungen nicht bestätigt werden, da die seltenen Ereignisse in allen Altersgruppen und bei Männern und Frauen auftreten".

Die britische Arzneimittelbehörde sieht einen Zusammenhang zwischen Impfstoff und Thrombosen bei einer sehr geringen Zahl von Blutplättchen.

Dazu Geschäftsführerin June Raine:

"Bis zum 31. März, nachdem über 20 Millionen Dosen verabreicht worden waren, hatten wir 79 Fallberichte bis einschließlich dieses Datums. Alle 79 Fälle traten nach der ersten Dosis auf. Von diesen 79 Fällen sind bedauerlicherweise 19 Menschen gestorben".

In Deutschland sollen Menschen, die vollen Corona-Impfschutz haben, künftig voraussichtlich im Alltag und bei Reisen weitgehend auf Corona-Tests verzichten können. Das Thema soll bei der Ministerpräsidentenkonferenz in der kommenden Woche auf der Tagesordnung stehen.

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