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#SuperLeagueOut - Viele Fans schäumen

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#SuperLeagueOut - Viele Fans schäumen
Copyright  Alastair Grant/Associated Press
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Fussball ist Sport, und Fussball ist Geld – viel Geld. Viele Funktionäre pflegen lang gewachsene Strukturen zur Verteilung dieses Geldes. Die Ankündigung von 12 der ohnehin schon reichen Top Clubs, auszuscheren, und eine eigene Super League zu gründen, erschüttert diese Fußballwelt, der Protest von FIFA und UEFA ist notiert.

Madrid hat sogar zwei Clubs, die der neuen Liga erklärterweise angehören wollen. Und das sagen die Fans dazu:

Ich glaube nicht, dass die SuperLeague dem europäischen Fußball gut tut. Das Wettbewerbsniveau wird weiter sinken, die kleinen Teams können noch weniger mit den großen Klubs konkurrieren können. Als Fan fände ich es besser, wenn alles so bleibt, wie es ist. Ich bin kein Fan der Super League.
Mario Martínez
MBA Student
Als Real-Madrid-Fan wäre es schade, wenn wir nicht mehr in der Champions League antreten könnten, 13 Mal haben wir gewonnen. Aber wir können die Könige in der Super League sein, also warum nicht?
Pablo Hidalgo
Student

Italienische Fußballfans sind skeptisch. Zwei Mailänder Vereine haben ebenfalls angeschlossen – der AcMailand und Inter. Einige Fans meinen, die neue Liga der Abtrünnigen sei nicht "fair".

Wer auch immer diese Super League gewinnt, er wird immer die stärksten Spieler kaufen können. Das ist nicht ok, es ist dann kein fairer Wettbewerb mehr.
Marouen Mzahi
Manager und AC Mailand-Fan

Weder französische noch deutsche Vereine wollen bei der neuen superLeague mitmachen. Die UEFA hat unter anderem dem amtierenden Europameister Bayern München und dem Champions-League-Finalist der letzten Saison, Paris Saint-Germain dafür gedankt, dass sie nicht Teil eines System würden, das die UEFA "eigennützig" nennt:

Was mich hier ein bisschen ärgert, ist, dass es nur um Geld geht. Super League? Nur ein weiterer Wettbewerb, mit dem man mehr Geld machen kann.
Dhamir
FC Bayern-Fan

Die SuperLeague-Gründer argumentieren, ihre Spiele würden unter der Woche laufen, das sei gut für die Fans. Die Uefa droht, Spieler dieser Vereine für die Weltmeisterschaft zu sperren. Die nächste Runde in diesem Match könnte eher vor Gericht als auf dem Spielfeld stattfinden.