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Statt Corona-Impfstoff: Wasser für 1000 Euro gespritzt

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Pfizer
Pfizer   -   Copyright  AFP
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Destilliertes Wasser statt Corona-Impfstoff. In Mexiko hat eine private Klinik in den sozialen Medien mit Impfstoff von Pfizer geworben, doch es war nur Wasser drin. Hugo Lopez-Gatell, Unterstaatssekretär im Gesundheitsministerium, sagte: "Was Pfizer-Impfstoffe sein sollten, wurde in großen Mengen verkauft, für sehr viel Geld.

Laut Untersuchungen wurden im Februar in Mexiko bis zu 80 Menschen mit dem destillierten Wasser geimpft. Eine Injektion, für die sie an die tausend Euro pro Dosis bezahlt haben. Sechs Personen wurden wegen Betrugs festgenommen.

Aber nicht nur in Mexiko wurden falsche Versionen des Pfizer-Impfstoffs entdeckt.

Auch in Polen. Hier stand Pfizer drauf, es war aber ein Anti-Falten-Tonikum drin. Noch niemand sei damit geimpft worden, so die polnischen Behörden.

Jetzt versuchen die Behörden weltweit zusammen mit den Pharmafirmen, noch strengere Kontrollen durchzuführen und Betrug aufzudecken.

Die falschen Impfstoffe untermauern nicht nur das Vertrauen der Menschen in eine Impfung, sondern können auch gefährlich sein.