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10.000 Menschen gedenken Massaker an Armeniern

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Es wird erwartet, dass US-Präsident Biden das Massaker an den Armeniern offiziell als Völkermord einstufen wird. Das könnte die Beziehungen zur Türkei belasten.

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In der armenischen Hauptstadt Jerewan haben etwa 10.000 Menschen der Opfer des Massakers an den Armeniern vor mehr als 100 Jahren gedacht. Der 24. April 1915 gilt als der Beginn des Massakers an den Armeniern im Osmanischen Reich. Dabei wurden bis zu 1,5 Millionen Armenier getötet.

In Washington hat Präsident Joe Biden offenbar mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan über das Thema gesprochen. Nach Angaben des Weißen Hauses warb er für konstruktive Beziehungen zwischen beiden Ländern. Dabei sei auch ein effektiver Umgang mit Meinungsverschiedenheiten wichtig.

Es wird erwartet, das Biden das Massaker offiziell als Völkermord anerkennen wird. Er wäre der erste US-Präsident, der das tut.

Die Türkei wehrt sich gegen die Verwendung des Begriffs Völkermord. Das Land spricht von einem Bürgerkrieg, in dessen Verlauf auf beiden Seiten Hunderttausende ihr Leben verloren.

Der deutsche Bundestag hatte die Massaker an den Armeniern 2016 als Völkermord eingestuft. Das hatte eine schwere diplomatische Krise mit der Türkei ausgelöst.

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