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Limbo - Ein Syrer in Schottland

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Limbo - Ein Syrer in Schottland
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Mit Limbo kommt ein mit Spannung erwarteter Film in die Kinos, letztes Jahr war Limbo in der Auswahl in Cannes, Toronto und San Sebastian, dazu kommt eine BAFTA Nominierung. Erzählt wird die Geschichte eines jungen syrischen Migranten und Musikers, den es auf eine Insel vor der schottischen Küste verschlägt. Migranten spielen die Hauptrollen, nicht Europäer.

Ich wollte, dass die Flüchtlinge im Mittelpunkt des Films stehen und so eine direkte Verbindung herstellen. Ich glaube, dass wir keinen westlichen Charakter brauchen, mit dem wir uns identifizieren können. Wir können uns direkt mit den Flüchtlingsfiguren identifizieren und in ihnen einen Teil von uns selbst finden.
Ben Sharrock
Regisseur

Humorvoll und schräg zeigt Limbo die Absurdität von Situationen, in die ein Ausländer - noch dazu ein Migrant - geraten kann. Amir El-Masry ist britischer Schauspieler mit ägyptischen Wurzeln. Für ihn zählt vor allem das Verständnis zwischen den Kulturen.

Das Publikum versteht die Frage der Identität, den Verlust der Identität, wie es sich anfühlt, irgendwie nicht in der eigenen Vertrautheit zu sein, ohne Verbindung zur eigenen Herkunft. Die britische und die arabische Kultur - auch wir lachen über unsere Missgeschicke ... diese Balance zwischen Komödie und Drama ist eine schöne Reflexion des Lebens überhaupt.
Amir El-Masry
Schauspieler

Limbo ist gerade in den USA angelaufen, diesen Sommer soll er in Europa Premiere haben, wenn die Kinos nach und nach auch hier wieder für ihr Publikum öffnen.