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Apple setzt auf mehr Privatsphäre - über kostenpflichtige iCloud+

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Apple setzt auf mehr Privatsphäre - über kostenpflichtige iCloud+
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Auf der Entwicklerkonferenz in San Francisco hat Apple zahlreiche Neuerungen vorgestellt - darunter die Funktion "Private Relay", die den Datenverkehr verschlüsselt. Dadurch seien die Informationen weder für Apple noch für Internetdienste einsehbar.

Apple-Vizepräsident Craig Federighi pries die neue Funktion an: "Bei Apple glauben wir, dass Privatsphäre ein grundlegendes Menschenrecht ist. Wir denken nicht, dass man einen Kompromiss zwischen hervorragenden Funktionen und Privatsphäre eingehen sollte."

Apple steht unter dem Druck der Kund:innen, das Tracking ihrer Daten einzuschränken.

Tuong Nguyen, Technologie-Analyst bei Gartner, meint, die neuen Datenschutzbeschränkungen, die Apple eingeführt habe, seien eine Herausforderung für jedes Unternehmen, das User:innen verfolgt, um ihnen Werbung anzubieten.

Nutzer:innen sollen künftig nachverfolgen können, welche Apps ihre Daten sammeln, und IP-Adressen teilweise verstecken, um Tracking zu verhindern.

Tech-Journalist Maxime Johnson erklärt, dass Private Relay nur für Abonnent:innen der - natürlich kostenpflichtigen - iCloud+ funktioniert. Das sei aber nicht weiter erstaunlich.

Allerdings wird die Funktion auch für Apple-Kund:innen in China, Saudi-Arabien, Belarus, Südafrika und einigen anderen Staaten nicht verfügbar sein.

Wie der Tech-Crunch-Reporter schreibt, hatte Apple diese Technologie schon im vergangenen Jahr angekündigt.