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"Operation Trojanerschild": FBI und Europol gelingt der ganz große Coup

Pressekonferenz des FBI zur Operation Trojanerschild
Pressekonferenz des FBI zur Operation Trojanerschild Copyright Denis Poroy/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Denis Poroy/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews
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Das FBI hatte jahrelang verschlüsselte Informationen von internationalen Drogenhändlern mit-verfolgt.

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Europol meldet an diesem Dienstag einen Schlag gegen das organisierte Verbrechen. Die weltweiten Polizeioperationen wurden in die Wege geleitet, nachdem das FBI mithilfe spezieller Kryptohandys die verschlüsselte Kommunikation zwischen Kriminellen entschlüsselt und dann mitverfolgt hatten. Dafür betrieb das FBI in San Diego eine Firma namens ANOM, die mehr als 12 000 verschlüsselte Geräte an über 300 kriminelle Gangs in mehr als 100 Ländern lieferte, darunter das italienische organisierte Verbrechen, Motorradbanden und internationale Drogenhändler.

"Diese Informationen haben in der vergangenen Woche zu Hunderten von Polizeieinsätzen auf der ganzen Welt geführt, von Neuseeland über Australien und Europa bis zu den USA, mit beeindruckenden Ergebnissen", sagte Jean-Philippe Lecouffe, stellvertretender Direktor bei Europol, auf einer Pressekonferenz in Den Haag.

Er sprach von "mehr als 800 Verhaftungen, mehr als 700 durchsuchten Orte, mehr als 8 Tonnen Kokain", die sichergestellt wurden. Allein in Deutschland wurden 70 Personen festgenommen.

Tatsächlich hatte sich das FBI mit der Plattform für verschlüsselte Kommunikation bei den Kriminellen unentbehrlich gemacht. Zahlreiche andere Verschlüsselungsanbieter waren zuvor von den Behörden geschlossen worden.

In einer Pressemitteiltung erklärt Europol das komplexe Vorgehen mit dem Namen "Operation Trojanerschild".

Auf Englisch wurde die gemeinsame Aktion auch "Operation Ironside" genannt.

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