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Im Süden und Südosten Europas wüten die Waldbrände weiter

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Von Frank Weinert
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Im Süden und Südosten Europas wüten die Waldbrände weiter
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Fünfter Tag der verheerenden Waldbrände in der Türkei: Die Zahl der Toten ist auf acht gestiegen. Viele Menschen haben ihre Häuser und Tiere verloren. Freiwillige helfen den Feuerwehrleuten bei den Löscharbeiten. Immer mehr Touristen verlassen die Ferienorte in den beliebten Reisezielen rund um Antalya und Mugla. Die Küstenwache bleibt in Küstennähe, falls eine größere Evakuierung erforderlich ist.

Im Westen Griechenlands sorgen die starken Winde dafür, dass die Waldbrände in mehreren Gebieten immer wieder aufflammen. Mehrere Dörfer in der Nähe von Patra, der drittgrößten Stadt des Landes, wurden evakuiert. Viele Bewohner haben alles verloren. Hunderte von Feuerwehrleuten bekämpfen die Brände mit Hilfe von Löschflugzeugen.

Sizilien setzt die Bekämpfung der zahlreichen Brände auf der Insel fort, was durch die hohen Temperaturen erschwert wird. Der Gouverneur hat Hilfe aus Rom angefordert. Mehr als 800 Feuerwehrleute sind damit beschäftigt, die Brände zu löschen, von denen nach Angaben der Polizei viele auf Brandstiftung zurückzuführen sind.

In Pescara brennt das Naturschutzgebiet „Pineta Dannunziana“. Rund herum wurden Häuser evakuiert. Die Luftwaffe unterstützt die Löscharbeiten der Feuerwehr. Ein Ende der Hitzewelle und damit der Brände ist bislang nicht abzusehen.