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Waldbrände in Europa: von der Türkei bis nach Sibirien

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Von Euronews
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Wäldbrände von oben – hier lodern die Flammen in der Nähe der Oymapınar-Talsperre in der Südtürkei.
Wäldbrände von oben – hier lodern die Flammen in der Nähe der Oymapınar-Talsperre in der Südtürkei.   -   Copyright  Satellite image ©2021 Maxar Technologies/AP
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In mehreren Ländern in Europa kämpfen Einsatzkräfte gegen Waldbrände. In der Türkei sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Brände entlang der Mittelmeerküste und im Inland ausgebrochen. Besonders schlimm wüten die Brände in der Provinz Antalya, wo heftiger Wind die Flammen auf bewohnte Gebiete zutrieb. Die Zahl der Toten ist am Freitag auf vier gestiegen.

In Sibirien, der kältesten Region Russlands, lodern die schwersten bisher bekannten Waldbrände. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte es in der Region gebrannt. Den Behörden zufolge ist es der heißeste und trockenste Sommer seit mehr als einhundert Jahren. "Wenn der Permafrostboden taut, werden Gase freigesetzt", erklärt der Ökologe Ajyl Doeloercha. "Der Wald schützt die gefrorene Erde. Aber jetzt schmelzt der Permafrost. Das führt dazu, dass Giftstoffe in die Atmosphäre gelangen. Wir müssen begreifen, dass die gesamte Menschheit verantwortlich ist."

Auch auf Sizilien und Sardinien kämpft die Feuerwehr gegen zahlreiche Waldbrände. Im Westen Sardiniens brannten Wälder und Häuser ab. Rettungskräfte mussten Menschen in Sicherheit bringen. In ganz Italien gab es rund 370 Waldbrand-Einsätze. Trockenheit, Hitze und starke Winde sorgen immer wieder dafür, dass sich die Brände ausbreiten.

Weitere Quellen • dpa