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Alarm in Kalifornien: Dixie-Feuer drittgrößter Brand in der Geschichte

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Von Euronews mit AP
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In der verwüsteten Ex-Goldgräberstadt Greenville tummeln sich nur noch verirrte Tiere - und der Fotograf
In der verwüsteten Ex-Goldgräberstadt Greenville tummeln sich nur noch verirrte Tiere - und der Fotograf   -   Copyright  Noah Berger/AP

Das seit Mitte Juli lodernde Dixie-Feuer hat sich zum drittgrößten Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens ausgewachsen.

Es hat bereits eine Fläche von 1700 Quadratkilometern vernichtet. Nach Angaben des kalifornischen Amtes für Forst und Brandschutz ist der Großbrand erst zu 21 Prozent unter Kontrolle.

In Plumas County wurde die historische Goldgräberstadt Greenville dem Erdboden gleichgemacht. Die Gegend um den Ort Chester war nur eine von sieben Regionen, die evakuiert werden mussten.

Regina Rutledge musste Chester in Windeseile mit ihren Hunden verlassen: "Das war eine intensive Erfahrung. Man sah die roten Flammen die Hügel herunterkommen, die Feuerwalzen. Das war beängstigend. Das Feuer ist wirklich ein Monster."

Auch auf Aufnahmen vom Weltraum aus ist die gewaltige Rauchentwicklung gut zu beobachten. Am Boden sind mehr als 5.000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Im gesamten Westen der USA sind nach offiziellen Angaben bereit mehrere Tausend Quadratkilometer Land verwüstet worden. Bis Ende Juli sind allein in Kalifornien 250 Prozent mehr Wald und Busch niedergebrannt als im Vorjahr.

Dabei galt 2020 bereits als schlimmstes Brandjahr in der jüngeren Geschichte des Golden State.