EU erreicht Etappenziel: 70 Prozent der Erwachsenen geimpft

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Die EU-Kommission hat das selbstgesteckte Ziel erreicht, mehr als zwei Drittel der Erwachsenen zu impfen. Inzwischen sieht es jedoch danach aus, dass das nicht reicht.

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Die Europäische Union hat ihr selbstgestecktes Impfziel erreicht: Nach Angaben der EU-Kommission sind jetzt 70 Prozent der Erwachsenen in der EU gegen Covid-19 geimpft. Das Ziel hatte die Kommission im Januar verkündet. Jedoch ist die Zahl nur ein Durchschnitt, in einigen EU-Mitgliedsländern wie Bulgarien und Rumänien ist die Impfquote weitaus geringer. In der Gruppe der 12 bis 17-Jährigen liegt die Impfquote bei etwas über einem Fünftel.

Die Europäische Union tut schon sehr viel
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
über die Bemühungen, Covid-Impfstoffe in ärmere Länder zu bringen

"Die Pandemie ist noch nicht vorbei, wir müssen achtsam bleiben", so Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, "jetzt müssen sich schleunigst viele weitere Europäer impfen lassen, um eine neue Infektionswelle und neue Virusvarianten zu verhindern.
Wir müssen auch dabei helfen, die Menschen im Rest der Welt zu impfen. Die Europäische Union tut schon sehr viel. Wir exportieren und spenden Impfstoffe. Außerdem sind wir einer der wichtigsten Unterstützer des COVAX-Programms. Damit wollen wir sicherstellen, dass die Impfstoffe Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen erreichen."

Mit der Impfquote von 70 Prozent wollte die EU-Kommission die Pandemie eigentlich unter Kontrolle kriegen. Inzwischen ist fraglich, ob das funktioniert. Experten gehen davon aus, dass für die Eindämmung neuer Virusvarianten eine höhere Impfquote nötig ist. Zwischenzeitlich war es fraglich, ob die Impfquote bis zum Ende des Sommers erreicht werden kann. Grund dafür war der Impfstoffmangel in der EU zu Beginn der Massenimpfungen. Derzeit stockt die Impfkampagne vielerorts. In vielen EU-Ländern ist eine Impfmüdigkeit und Impfskepsis unter den bisher ungeimpften Bevölkerungsteilen zu spüren.

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