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Macron will sich einsetzen: "Gemeinsam gegen die Todesstrafe"

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Copyright Ian Langsdon/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von su mit dpa
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will den Kampf für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit wieder aufnehmen. Mit der NGO «Gemeinsam gegen die Todesstrafe» wolle er ein Spitzen-Treffen organisieren, so Macron anlässlich des 40. Jahrestags der Abschaffung in Frankreich.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will den Kampf für die Abschaffung der Todesstrafe weltweit wieder aufnehmen. Mit der Nichtregierungsorganisation «Gemeinsam gegen die Todesstrafe» wolle er ein Treffen auf höchster Ebene organisieren, sagte Macron anlässlich des 40. Jahrestags der Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich.

Emmanuel Macron, französischer Präsident: 

„Im Rahmen der Präsidentschaft der Europäischen Union (ab Januar 2022) werden wir in Paris mit der Nichtregierungsorganisation „Gemeinsam gegen die Todesstrafe“ ein Treffen auf höchster Ebene organisieren, bei dem die Zivilgesellschaften der Staaten zusammenkommen, die noch die Todesstrafe anwenden, oder in denen ein Vollstreckungs-Moratorium herrscht, um ihre Entscheidungsträger von der Dringlichkeit der Abschaffung zu überzeugen."

"STAATSMORDE"

Der 10. Oktober ist der Internationale und der Europäische Tag gegen die Todesstrafe. Ziel des Aktionstages ist es, die Todesstrafe weltweit abzuschaffen. Laut Amnesty International Deutschland leben mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Ländern mit Todesstrafe. Nach Angaben von  Macron wurden im Jahr 2020 mindestens 483 Menschen in 33 Ländern hingerichtet. Er sprach auch von "Staatsmorden". "Dies sind 483 Todesfälle in Staaten, die von politischen Regimen verwaltet werden, die größtenteils Despotismus und die Ablehnung der Universalität der Menschenrechte teilen", sagte er. An der Todesstrafe halten weltweit 55 Länder fest.

Die Bundeszentrale für Politische Bildung hält die Dunkelziffer für erheblich höher: "In einigen Staaten werden keine genauen oder vollständigen Daten über die Anzahl der vollstreckten Todesurteile veröffentlicht, so beispielsweise in China, Belarus oder Vietnam, wo entsprechende Statistiken als Staatsgeheimnis gelten. Amnesty geht davon aus, dass allein in der Volksrepublik China jährlich tausende Menschen hingerichtet werden."

su mit dpa

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