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AIBA-Box-WM: Das Finalwochenende

Von euronews
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AIBA-Box-WM: Das Finalwochenende
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Die Finalpaarungen bei der AIBA-Boxweltmeisterschaft der Männer in Belgrad stehen fest. Wer gewinnt Gold? Das sehen Sie dieses Wochenende hier bei euronews.

Der Vorsitzende des Weltverbandes AIBA, Umar Kremlew, höchstpersönlich überwacht die Durchführung der WM. Der Verband hatte den Auswahlvorgang der Offiziellen überarbeitet, um einen reibungslosen und gerechten Ablauf der Wettkämpfe zu gewährleisten. Auch unabhängige Fachleute wurden einbezogen.

Es geht in Belgrad nicht nur um die Goldmedaillen, sondern auch eine Menge Preisgeld. Pro WM-Titel werden 100 000 US-Dollar ausgeschüttet, die Hälfte für den zweiten Platz und 25 000 Dollar für Bronze.

Julio La Cruz: Fünftes WM-Gold im Blick

Julio La Cruz ist einer der klangvollsten Namen des Weltboxens. Der Kubaner ist zweimaliger Olympiasieger und viermaliger Weltmeister, in Belgrad steht er im Schwergewichtsfinale und trifft auf den Italiener Aziz Abbes Mouhiidine.

Sofiane Oumiha aus Frankreich will seinen Erfolg von 2017 wiederholen, als er in Hamburg Weltmeister wurde. Vor zwei Jahren in Jekaterinburg verpasste er das Halbfinale. Er bekommt es im Leichtgewichtsfinale mit Abdumalik Chalokow aus Usbekistan zu tun, der sein Duell in der Vorschlussrunde kampflos gewann.

Der Japaner Sewon Okazawa bewirbt sich im Weltergewicht um Gold. Doch auch der US-Amerikaner Omari Jones hat den WM-Titel im Blick. Die beiden machen die höchsten AIBA-Ehren unter sich aus.

Kasachstan und USA mit jeweils vier Kämpfern im Finale

Die US-Boxstaffel stellt insgesamt vier Finalteilnehmer - und damit genauso viele wie Kasachstan. In der Königsklasse, dem Superschwergewicht allerdings, fällt die Entscheidung zwischen Mark Petrovski aus Russland und Chaloyan Davit aus Armenien.

Erstmals nehmen bei einer AIBA-WM auch Boxer teil, die aus unterschiedlichen Gründen nicht für ihre Heimatländer antreten können, unter anderem weil sie geflüchtet sind.

Unterstützung erhielten die Sportler in Belgrad von den AIBA-Botschaftern Roy Jones Jr., Roberto Cammarelle, Zeina Nassar, Miloš Biković und Said Taghmaoui.