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Booster für alle! Kein Platz für Ungeimpfte? Was hilft in der 4. Welle?

Intensivstation in Magdeburg in Deutschland
Intensivstation in Magdeburg in Deutschland Copyright RONNY HARTMANN/AFP
Copyright RONNY HARTMANN/AFP
Von Euronews mit dpa, AFP
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Jens Spahn und die Gesundheitsminister der Länder haben bei einem Treffen in Lindau am Bodensee ihre Rezepte vorgestellt.

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Auffrisch-Impfungen, sogenannte Booster, für alle nicht nur für Ältere und verplichtende Tests vor dem Besuch in Alten- und Pflegeheimen - das sind die Rezepte von Jens Spahn und den Gesundheitsministern der Länder gegen die dramatisch steigende Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland.

Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn sagte auf dem Treffen in Lindau am Bodensee: "Boostern nach sechs Monaten sollte die Regel werden, nicht die Ausnahme, das gilt insbesondere für Ältere, für Menschen mit Vorerkrankungen, für medizinisches und pflegerisches Personal. Und wir brauchen mehr Tempo, mehr Geschwindigkeit bei diesen Auffrisch-Impfungen. Das zeigen eben auch die jüngsten Erkenntnisse."

Keine Intensivbetten mehr für ungeimpfte Patienten in Thüringen?

Wegen bereits jetzt voll belegter Intensivstationen warnte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow: "Wir werden niemandem mehr garantieren können, der ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er überhaupt noch in Thüringen behandelt wird."

Belastungsgrenze auf Intensivstationen in der kommenden Woche erreicht?

Der Intensivmediziner Christian Karagiannidis - Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und wissenschaftlicher Leiter des DIVI-Intensivregisters - meint, dass die Belastungsgrenze in der kommende Woche erreicht werden könne - durch den Mangel an Pflegekräften sei die Stimmung unter dem Gesundheitspersonal aber eine ganz andere als vor einem Jahr.

Prof. Dr. Uwe Janssens berichtete auf der Pressekonferenz in Lindau von einer engagierten Intensivschwester, die nach 45 Jahren in Rente geht, und erklärt hat, dass die letzten 19 Monate durch die Corona-Pandemie für sie die schlimmsten ihres Lebens gewesen seien.

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