Nicht nur in Italien erregt der Fall eines Impfgegners Aufsehen, der sich die Impfdosis in einen Silikon-Arm spritzen lassen wollte.
Eigentlich ging es ihm nur um den "Green Pass", den Gesundheitspass, der nachweist, dass man geimpft ist - bevor weitere Corona-Regeln in Italien in Kraft treten.
Der Impfgegner aus der nördlichen Region Piemonte muss sich jetzt vor Gericht verantworten, weil er sich die Impfdosis in einen Silikon-Arm spritzen lassen wollte.
Doch der Krankenschwester, die dem 50-Jährigen die Dosis verabreichen wollte, fiel die seltsame Farbe des Oberarms auf. Und sie bat den Mann, sein Hemd auszuziehen.
Der bizarre Vorfall ereignete sich am 2. Dezember in einem Impfzentrum in Biella, in dem sich alle ohne Voranmeldung impfen lassen können.
Die Krankenschwester berichtet, dass der Mann am Ende seinen Silikon-Body zeigte: "Dabei stand er mit einem halben Lächeln da, er bat mich, ihm den Impfstoff trotzdem zu geben und so zu tun, als wüsste ich von nichts. Als er meine Reaktion sah, entblößte er seine Brust, er trug ein schwarzes Hemd, und sagte - noch immer lächelnd: ,Glaubst du, dass ich so einen Körper habe?', dann verstand ich, dass er einen Silikon-Anzug anhatte."
Einige in Italien meinen, die Geschichte könne lustig sein, wenn es nicht um das ernste Them Corona gehe. Und auch die Krankenschwester war nicht zu Scherzen aufgelegt. Sie erklärte, sie wolle sich nicht veräppeln lassen - und meldete den Vorfall.
Da der Mann bereits alle Formulare für die Impfung ordnungsgemäß ausgefüllt hatte, hatten die Behörden keine Mühe, seine Identität zu erfahren, um Ermittlungen gegen den Anti-Vaxxer einzuleiten.