Modi lobt "konstante Freundschaft" zu Putin - und bestellt 600.000 Sturmgewehre

Modi und Putin demonstrierten in Neu Delhi ihre gegenseitige Wertschätzung
Modi und Putin demonstrierten in Neu Delhi ihre gegenseitige Wertschätzung Copyright Manish Swarup/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit dpa, AP
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Russland und Indien wollen ihre enge Zusammenarbeit weiter vertiefen. Indien produziert bereits den Impfstoff Sputnik V für Russland und ist ein guter Rüstungskunde. Auch deshalb kehrt Putin nicht mit leeren Händen aus Neu Delhi zurück.

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Indien und Russland wollen künfig wirtschaftlich und militärisch enger zusammenarbeiten. Das vereinbarten der indische Regierungschef Narendra Modi und Wladimir Putin bei einem Besuch des russischen Präsidenten in Neu Delhi.

Sowohl auf sowohl auf internationaler Ebene als auch unmittelbar im militärischen Bereich solle die Kooperation verstärkt werden, sagte Putin. Geplant sei, das bilaterale Handelsvolumen bis 2025 auf 30 Milliarden US-Dollar zu erhöhen.

Putin sagte gegenüber Journalistinnen und Journalisten in Neu Delhi: "Wir betrachten Indien als eine Großmacht mit freundlichen Menschen und einer wunderbaren Geschichte unserer Beziehungen. Die Beziehungen zwischen unseren Ländern entwickeln sich zukunftsorientiert."

"Konstante Freundschaft"

Modi lobte, trotz großer geopolitischer Veränderungen in den vergangenen zwei Jahrzehnten sei die Freundschaft zwischen Indien und Russland konstant geblieben.

Indien bestellte 600.000 russische Sturmgewehre für umgerechnet 587 Millionen Euro. Diese sollen im Rahmen eines Joint Ventures in Indien hergestel´lt werden. Die indische Regierung hatte bereits russische Raketenabwehrsysteme geordert, weshalb im Weißen Haus nun über Sanktionen nachgedacht wird.

Indien produziert bereits den russischen Impfstoff Sputnik V. Der russische Außenminister Sergej Lawrow kündigte in Neu Delhi die Herstellung eines Präparats mit der Bezeichnung Sputnik Light an.

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